| Jahr |
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| 1900 |
Februar: Ein Haus in Kaltenbrunn brennt nieder
Für die Feuerwehr wird eine "Handspritze" angekauft
Die Kirche wird innen komplett renoviert
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| 1901 |
August: Zwei Häuser brennen durch einen Blitzschlag in Kaltenbrunn ab |
| 1902 |
Unterlehrer: Friedrich Sorger wird bestellt |
| 1904 |
August: In Kleinnondorf bricht Feuer aus, vier Häuser werden zerstört, das Kapellendach ist abgebrannt
Erster Gesellschaftsball in Grafenschlag unter der Mitwirkung der Blasmusikkapelle Grafenschlag
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| 1905 |
Juni: Eine Frau kommt in Wielands durch Feuer im Haus um, (ein Blitz schlug bei ihr auch in die Totenkammer ein)
Juli: Schwerer Hagelschlag vernichtet Hafer und Getreide gänzlich
September: Abermals kommt eine Frau in Wielands durch einen Brand ums Leben
September: Das Kirchturmkreuz wird eingeweiht
Oktober: Grafenschlag wird als Nebenlinie der Franz-Josefs-Bahn an das österreichische Bahnnetz angeschlossen. Der erste Personenzug fährt in den Bahnhof Grafenschlag ein
Einquartierung des "k.k. Bosnischen Infanterieregiments Nr. 4". Drei Tage lang wohnte Erzherzog Leopold Salvador im Pfarrhaus und Generalmajor Paul Puhallo sowie der Regimentskommandeur Oberst Franz Fritsch Edler von Falkenau in der Schule
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| 1905 bis 1910 |
Im Pfarrhof wird das Wasser wird eingeleitet und generalrenoviert |
| 1906 |
Erster Gemeinderat (bestehend aus 2 Personen) wird gewählt
Oktober: Die Bahnlinie wird bis Martinsberg verlängert
November: Die Eisenbahn wird dem Personenverkehr übergeben, auch Kaltenbrunn erhält eine Haltestelle
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| 1907 |
Linden werden auf den Marktplatz gesetzt |
| 1908 |
April: Feierlichkeiten aus Anlass des 60-jährigen Regierungsjubiläums Kaiser Franz Josefs werden abgehalten. Am Platz vor der Schule wird eine Jubiläums-Eiche gepflanzt. Die Bürgermeister tragen zum ersten Mal die Neugeschaffene „Jubiläums-Bürgermeister-Medaille“. |
| 1909 |
Bischof Dr. Johannes Rössler von St. Pölten spendet das hl. Sakrament der Firmung 411 Firmlingen |
| 1910 |
August: Schwerer Hagelschlag in Bromberg
Eine neue Orgel für die Pfarrkirche wird angeschafft und eingeweiht
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| 1911 |
Mai: Ein Blitz schlägt in die Kapelle von Schafberg ein und schwärzte dabei alle Bilderrahmen, darauf folgt schwerer Hagel der die Feldfrüchte mit Eis bedeckt und die Felder versandet |
| 1912 |
Am 17. April dürfen die Schüler und die gesamten Einwohner eine Sonnenfinsternis beobachten |
| 1913 |
Der Pfarrstall wird umgebaut |
| 1914 |
August: Die ersten Reservisten ziehen in den Krieg. Eine Bürgerwehr wird gegründet
September: Die Schulkinder sammeln und trocknen Brombeerblätter für unsere Soldaten
November: Das erste Kriegsopfer (aus Kaltenbrunn) wird gefordert
Es werden folgende Feiertage abgeschafft: Mariae Lichtmess, Verkündigung und Geburt, Ostermontag, Hl. Leopold und Stefanietag
Im Werkunterricht werden für unsere Soldaten Kälteschutzmittel aus Wolle hergestellt
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| 1914 bis 1918 |
Der Erste Weltkrieg kostete 34 Männern aus der Gemeinde das Leben |
| 1915 |
220 Kriegsflüchtlinge aus Südtirol werden in der Gemeinde beherbergt
Die Schüler fertigten 18.200 Stück Pappesohlen und 100 Stück "Nackenschützer" für die Soldaten an der Front an.
Neueindeckung des Schulgebäudes, erstmals mit Eternit
Zwei Flüchtlinge, Tischlergesellen aus Rovereto, bauen den neuen Beichtstuhl der Kirche
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| 1916 |
Jänner: Männer zwischen 44 und 50 Jahren wird die Einberufung befohlen und innerhalb weniger Tage auf 55 Jahre ausgedehnt
Juli: Abermals werden Männer (Jg. 1897-1966) zur Musterung unterworfen
September: 120 Flüchtlinge aus Galizien treffen im Ort ein
Dezember: Anlässlich der Eroberung von Bukarest ist am 19. Dezember schulfrei
Grafenschlag bringt bei der Sammlung der 4. Kriegsanleihe mehr Kronen und Sachspenden zusammen als der gesamte restliche Bezirk Zwettl
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| 1917 |
Juni: Die Zwickelmühle wird durch einen Blitzschlag gänzlich vernichtet
Es bleibt nur eine Glocke im Kirchturm, die zwei kleineren werden verkauft
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| 1918 |
Mai: Die Flüchtlinge aus Galizien verlassen Grafenschlag
Orgelpfeifen der hiesigen Kirche müssen verkauft werden, da Zinn für die Kriegsführung knapp wird
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| 1919 |
Eine zweite Kirchenglocke wird wieder gespendet
Gemeindearzt für Grafenschlag: Dr. Alfred Studeny
Gemeindearzt für Kleinnondorf: Dr. Franz Zeilner
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| 1920 |
Aufgrund des Mangels an Edelmetallen wurden Länder, Gemeinden und auch Private befugt, Notscheine - meist im Wert von 10, 20 und 50 Hellern - auszugeben. Die Umlauffrist war in der Regel mit 31. Dezember 1920 befristet. Die Herausgabe war infolge der Inflation und des zunehmenden Sammlerwertes der oft künstlerisch gestalteten Scheine Profitabel. In Niederösterreich wurden 124 Notgeldausgaben verzeichnet, auch die Gemeinde Grafenschlag gab solche Notscheine aus.
Oktober: Die Kriegergedenktafel für den 1. Weltkrieg wird feierlich eingeweiht
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| 1921 |
März: Großbrand in Grafenschlag. 46 Häuser und zwei Menschenleben sind zu beklagen. Nur 6 Häuser entgingen dem Feuer. Die Schule wurde von den Obdachlosen Ortsbewohnern als vorübergehende Herberge benützt. (6 Monate kein Unterricht)
Errichtung eines Feuerwehrdepots
Oktober: Beim Großbrand in Grafenschlag wird auch die Pfarrkirche in Mitleidenschaft gezogen, wodurch beim Wiederaufbau des Turmes die ursprüngliche Höhe nicht mehr erreicht wurde
Dezember: Der Kirchturm erhält nach dem Brand wieder eine Uhr. Die Orgelpfeifen, welche 1918 verkauft wurden, werden wieder eingesetzt. Ein Schafberger spendet nach dem Großbrand in Grafenschlag neue Kirchenfenster
Strenger Winter: Grafenschlag ist zwei Monate von jedem Verkehr abgeschnitten (auch der Zugsverkehr lag lahm)
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| 1921 |
März: Am einjährigen Jahrestag des Großbrandes werden drei neue Kirchenglocken eingeweiht |
| 1922 |
März: Die Kapellen in Bromberg und in Kleinnondorf erhalten eine neue Glocke
April: Die Pfarrkirche erhält eine weitere Glocke
provisorischer Lehrer: Johann Größ
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| 1923 |
August: In Wielands bricht Feuer aus, sechs Häuser werden vernichtet
Der Ritschgraben kommt zur Pfarre Grafenschlag
Die Gemeinde Grafenschlag umfasst 119 Häuser und 686 Einwohner
Schulkinder sahen zum ersten Mal eine Kindervorstellung im Lichtspielhaus Zwettl
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| 1925 bis 1930 |
Eine zweite Blasmusikkapelle in Grafenschlag wird gegründet "Musikkapelle Gerstbauer" |
| 1926 |
Der Nagelhof kommt zur Pfarre Grafenschlag
Die erste Brückenwaage wird installiert
Die Kirche erhält eine wertvolle Deckenmalerei von Maler Gustav Steinschorn
Erste Mitwirkung der Blasmusikkapelle bei einer Fahnenweihe in Sallingberg und bei einer Schüleraufführung
Erste öffentliche Muttertagsfeier in Grafenschlag gestaltet von den Volksschülern
Erste Probegespräche beim "Telephonnetz Österreich" werden geführt
Renovierung des Kircheninneren
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| 1927 |
Juli: Ein starkes Erdbeben lässt das Gemeindegebiet erzittern
Anschluss an das Telefonnetz Österreichs (Erste Besitzer: Johann Wagner, Sägewerksbesitzer (Hofsäge) weiters Josef Traxler, Fleischhauer, Gustav Kerpen, Kaufmann und Josef Moser, Restaurator)
Das Neuerrichtete Fernsprechvermittlungsamt Grafenschlag wird eröffnet
Der Pfarrer Franz Kugelweih erhält den Titel "Geistlicher Rat"
Erste Begehung des Weltspartag in Grafenschlag
Vermutlich fährt das erste Automobil (Werbefahrt vom österreichischen Autoklub von Linz über Grafenschlag, Ottenschlag bis Wien) durch Grafenschlag
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| 1928 |
Das erste Feuerwehrfest wird veranstaltet mit Einweihung der Feuerwehrfahne durch Pfarrer Franz Kugelweih, Patinnen Franziska Zeininger und Frau Burger
Eine neue Schwemme wurde im Ort angelegt
Sallingberg und Grafenschlag erhielten die erste geprüfte Hebamme
Lehrerin: Paula Reschofsky
Oktober: Ein Haus brennt in Grafenschlag nieder
November: Der Schmelzenhof in Schafberg brennt nieder
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| 1929 |
Februar: Strenger Winter: Gemessene Temperatur: minus 32 Grad Celsius (Zwettl minus 40 Grad)
Mai: In Grafenschlag zerstört ein Brand vier Häuser
Einweihung der ersten Motorspritze der Freiwilligen Feuerwehr durch Pfarrer Franz Kugelweih, Patin Maria Steininger
"Feuertaufe" der Motorspritze bei einem Brandeinsatz in der Hausmühle, einen Tag nach der Einweihung
September: In Kleinnondorf bricht Feuer aus ein Haus wird zerstört
76 Autos und Motorräder "rasen" bei einer Damenwerbungsfahrt von Wien bis Zwettl und Retour durch Grafenschlag
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| 1930 |
Der Hochaltar der Pfarrkirche in Grafenschlag wird renoviert |
| 1931 |
August: Ein Flugzeug muss infolge eines Motordefektes nächst dem Haushof eine Notlandung vornehmen. Dasselbe kam von Palästina und wollte nach London fliegen.
5 Schulkinder sterben an einer Diphtherie - Epidemie
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| 1932 |
Erste Häuser werden an das elektrische Ortsnetz angeschlossen |
| 1933 |
Das Elektrische Licht wird in die Kirche und in das Schulhaus eingeleitet
Eine Elektrische Lampe wird für das Feuerwehrdepot angeschafft
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| 1934 |
Anschaffung einer Schulfahne; finanziert aus den Einnahmen der Schultheater-Aufführung "Die zweite heilige Nacht"
Aufführung der Blasmusikkapelle beim "Tag der Jugend" anlässlich der Firmung im Ort
Im Pfarrhof wird das elektrische Licht wird eingeleitet
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| 1936 |
April: In Kleingöttfritz brennen drei Häuser nieder
August: In Grafenschlag zerstört ein Brand die Schmiede samt Scheune
Oktober: In Kleingöttfritz brennen drei Häuser nieder
Kirchenchorleiter: Johann Größ (bis 1965)
Langschlag und die Gemeindesäge von Weißenbach werden in Grafenschlag eingepfarrt
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| 1937 |
Mai: Ein Brand in Grafenschlag legt ein Haus in Schutt und Asche
Die Freiwillige Feuerwehr wird mit 30 neuen Blusen ausgestattet.
Die Blasmusikkapelle beteiligt sich erstmalig am Kreismusiktreffen in Martinsberg
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| 1938 |
Ein "Leichen-Versenkungs-Apparat" für die Pfarre wird angekauft
In der Schule werden ein Rittmeister, zwei Oberleutnante, die Sanität mit zwei Sanitätsoffizieren und 20 Mann Infanterie einquartiert
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| 1939 |
August: Die ersten 17 Mann werden in den Krieg einberufen
August: In Grafenschlag wird eine Scheune durch Blitzschlag abgebrannt
September: Um feindlichen Fliegereinflügen die Orientierungsmöglichkeit zu nehmen wird auch in Grafenschlag die Verdunkelung der Fenster (auch bei jedem Fahrzeug) bei Anbruch der Nacht streng polizeilich vorgeschrieben
Grafenschlag kommt zum Verwaltungsbezirk Zwettl
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| 1940 |
Februar: Es gibt drei Wochen Kälteferien
Die erste Todesnachricht eines Gefallenen trifft ein
Die erste Umstellung auf "Sommerzeit" erfolgt
Juli: Ein "Ernte-Kindergarten" für Kleinkinder wird in einer Klasse eingerichtet
August: Wieder beginnen Sammlungen für die Belange der Kriegsführung
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| 1941 |
März: Ein Schulflugzeug gerät in Kaltenbrunn bei einer Notlandung in die Telefonleitung neben der Bahn. Der Flieger verunglückte tödlich |
| 1942 |
Die Kirchenglocken (bis auf das „Sterbeglöckerl“) werden auf Befehl der Reichsstelle abgenommen, da Metallknappheit herrschte
Dezember: Spielzeug für die Kinder der Soldaten wird von den Schülern gebastelt
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| 1943 |
Deutsche Kriegsflüchtlinge werden im Ort aufgenommen
Die Kirchenorgel wurde generalrepariert
Eine Scheune brennt in Grafenschlag nieder
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| 1944 |
Mai: In Kaltenbrunn wird eine Scheune durch Blitzschlag zerstört
Juni: Schwerer Hagelschlag: Im Gemeindegebiet werden die Kornfelder 90-100% verwüstet
Dezember: Nördlich von Schafberg hinterlassen 5 Bomben einen gewaltigen Trichter
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| 1945 |
März: Das Schulgebäude wird von der deutschen Wehrmacht beschlagnahmt, der Unterricht findet im Gasthaus Traxler statt
April: Der Geschützendonner wird in Grafenschlag immer hörbarer, Barrikaden sind an den Ortseingängen errichtet, Schanzgräben werden ausgehoben. Viele Menschen vergraben ihr Hab und Gut oder packen für eine mögliche Flucht
Mai:Die ersten russischen Reiter und motorisierten Abteilungen der roten Armee Stalins treffen in Grafenschlag ein. Die ersten Plünderungen durch die Russen aber auch Polen und Gewaltanwendungen gegenüber Frauen treten auf
Der Ort wird von russischen Truppen besetzt (bis 1955)
Außerhalb von Schafberg und Kaltenbrunn reißen Bomben "Bauernhausgroße" Löcher
Die tägliche Zeitung und der Bahnverkehr werden kurzfristig gedrosselt bzw. eingestellt
Ein dreimotoriges, deutsches Transportflugzeug, welches nach Budapest unterwegs war, landet neben Schafberg. Die meist arabische Flugwachmannschaft wird über ein Monat verpflegt und beherbergt bis das Flugzeug abmontiert und zur Bahn gebracht wurde
Lehrerin: Rosa Wimmer
Unzählige ungarische Soldaten und Zivilisten, Bauern aus der Slowakei und dem Marchfeld, Leute aus Wien und Umgebung wälzen sich als Flüchtling durch Grafenschlag oder müssen vor Erschöpfung auf unseren Wiesen lagern, da die Gasthäuser und Privatquartiere überfüllt sind
Der Zweite Weltkrieg kostete 87 Männern aus der Gemeinde das Leben
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| 1946 |
Im Sommer sammeln Schüler Lindenblüten für die umliegenden Apotheken
In den Dörfern Schafberg, Kleinnondorf, Bromberg und Langschlag wird das elektrische Licht eingeleitet
Dezember: Am hiesigen Postamt erfolgte der Geldumtausch auf Schillingwährung
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| 1947 |
Die Pfarrbücherei mit 75 Büchern wird gegründet
Lehrerin: Berta Huber
Provisorische Lehrerin: Berta Ledermüller
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| 1948 |
Die ersten elektrischen Kerzen brennen am Hochaltar der Pfarrkirche
Es werden die Martiniglocke, die Florianiglocke und die Schutzengelglocke bei der bisher letzten Glockenweihe eingeweiht
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| 1949 |
August: Ein Gewitter überflutet die Straße zwischen Marktmühle und Bahnhof
7. Juli: Der Veterinärrat Dr. Friedrich Ullmann eröffnet in Grafenschlag seine Tiearztpraxis
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| 1950 |
Juli: Ein Bauauftrag zum Zubau des Schulgebäudes für die Zwecke einer landwirtschaftlichen Fortbildungsschule wird erteilt
Juli: In Kaltenbrunn wir der Güterweg ausgebaut und soweit notwendig auch die Kanalisierung durchgeführt
August: Eine Kartoffelkäferspritze wird angekauft
Oktober: In Bromberg brennt die Säge nieder
bis 1956: Die Kanalisierung in Grafenschlag wird gebaut
Beginn der modernen Feuerwehr
Beide Friedhofskreuze werden renoviert
Der Pfarrkirche Grafenschlag werden vier neue Glasfenster gespendet
Dr. Wolfgang Lackenbacher wird zum Ehrenbürger von Grafenschlag ernannt
Erweiterung des Schulgebäudes (ein Unterrichtsraum und eine Schulküche)
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| 1951 |
Mai: Ein Gewitter überflutet die Straße zwischen Marktmühle und Bahnhof
Juni: In Schafberg brennen drei Häuser nieder
August: Die Jahrmarkt-Ordnung wird unverändert wieder aufgenommen (Magdalenenkirtag und Martinikirtag)
Gemeindearzt: Dr. Michael Wimmer
In der Pfarrkirche Grafenschlag wird ein neues Glasfenster im Chor angeschafft
Tierarzt: Vet. Rat Dr. Friedrich Ullmann
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| 1952 |
August: In Bromberg brennt ein Haus durch Blitzschlag nieder nieder
Das neue Kriegerdenkmal wird errichtet
Der Erweiterungsbau in der Pfarrkirche wird durchgeführt
Wasserleitung im Schulgebäude wird installiert
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| 1953 |
Ein Gemeinderatsbeschluss besagt, dass der Pranger in Grafenschlag niemals beseitigt werden darf
Eine Übungsordnung der Freiwilligen Feuerwehr jeden 1. Sonntag im Monat wird eingeführt
Erste traditionelle Florianifeier in Grafenschlag
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| 1954 |
11. November: In Langschlag brennt das Gemeindehäusl nieder
Die Freiwillige Feuerwehr wird neu eingekleidet und eine neue Motorspritze Marke "VW 70" wird angekauft
Erste Motorisierung der Freiwilligen Feuerwehr. Ein leichtes Motorfahrzeug der Type "Bedford" wird angekauft, gründlich überholt und für Brandeinsätze ausgerüstet
Segnung des Löschfahrzeuges und der Motorspritze durch Pfarrer Anton Pachtrog, Patinen Stefanie Holzinger-Neulinger und Theresia Wagner
Im Kircheninneren wird komplett renoviert und restauriert
Leopold Figl wird zum Ehrenbürger von Grafenschlag ernannt
Zwei Menschen fallen der Kinderlähmung zum Opfer
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| 1955 |
Jänner: Ein Orkan wütet in Grafenschlag: insgesamt 16.000 Festmeter Windbruch in den Wäldern und viele Schäden an den Dächern
April: Zwei Häuser in Kleinnondorf brennen ab
Juni: Bischof- Koadjutor Dr. Franz König spendet das Sakrament der Firmung 111 Firmlingen in der Pfarre Grafenschlag
Der Purzelkamp wird reguliert
Die Besatzungstruppen mussten abziehen
Für die katholische Jugend wird eine Fahne angeschafft
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| 1956 |
Februar: Brand in einem Materialschuppen in Grafenschlag
Februar: In Kleingöttfritz brennt das Gasthaus ab
Die Bundesstraße durch den Markt Grafenschlag wird gepflastert
September: Hofrat Kozlovski und Diplombeirat Fendt werden zu Ehrenbürger von Grafenschlag ernannt
Oktober: Straßen sind unpassierbar, Schneehöhe mindestens zwei Meter
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| 1957 |
Aushilfslehrerin: Pauline Zeillinger
Ökonomierat Silvester Zeininger wird zum Ehrenbürger von Grafenschlag ernannt
1. September: Inspektor Kainz tritt seinen Dienst in Grafenschlag an
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| 1958 |
Der neue Gemeindebau beinhaltet die Feuerwehr, eine Kühlanlage, die Milchablage und den Arrest
Der Straßenbau Grafenschlag - Ottenschlag wurde bis Lugendorf fertig gestellt
Errichtung eines neuen Gerätehauses für die Freiwillige Feuerwehr
Güterwegebau Grafenschlag - Schafberg wird erstmals in einer Gemeinderatssitzung bewilligt
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| 1959 |
30 Soldaten der österreichischen Bundesheeres werden im Zuge eines Manövers im Pfarrhof einquartiert
Die Gemeinde stiftet eine Ehrentafel aus Anlass des 75-jährigen Bestandsjubiläums der Feuerwehr
Ein Baugrund für das neue Wählamt wird zur Verfügung gestellt
Einweihung des neuen Gerätehauses der Freiwilligen Feuerwehr durch Pfarrer Anton Pachtrog
Errichtung eines Bades im einem Kabinett des Schulwohnung
Es wird bei Strafe verboten, dass Ziegen, Schafe oder Geflügel gemeindeeigene Grünflächen oder Gärten als Auslauf benutzen
Gründung des Verschönerungsvereins (50 Mitglieder)
Güterweginstandsetzung Kaltenbrunn - Kleinweißenbach
Obmann des Verschönerungsvereins: Johann Kainz
In Schafberg und Kleinnondorf werden Kühlhäuser errichtet
und 1960: Der Hochaltar der Pfarrkirche in Grafenschlag wird renoviert
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| 1960 |
Die Straße vom Gasthaus Traxler bis zum Huber-Schmied wurde gepflastert
Das Marterl beim Ödhof wird eingeweiht
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| 1961 |
März: Brand in Schafberg
Der Pranger, das Zeichen der Rechtshoheit des früheren Grafenschlager Marktgerichtes, erhielt den heutigen Standplatz am Marktplatz
Die Straße vom Pfarrhof Grafenschlag nach Schafberg wird gebaut
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| 1962 |
April: Im Gemeindewald bei Langschlag bricht durch Funkenflug von einem vorbeifahrenden Eisenbahnzug ein Brand aus
Gründung des Kameradschaftsbundes (56 Mitglieder) Obmann: Johann Kainz
Kommandant Engelbert Gerstbauer wird zum Abschnittsbrandinspektor (ABI) ernannt
Dezember: Strenger Winter: 2,5 Meter Schnee und 32 Minusgrade, Wasserknappheit herrscht
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| 1963 |
Mai: In Bromberg wird ein Anwesen durch Blitzschlag vernichtet
Grafenschlag: Abermals brannten fünf Häuser nieder
Ein Ausweichraum im Dachboden des Schulhauses errichtet
Ein neues Kriegerdenkmal wird vom Kameradschaftsbund errichtet ebenso wird das Friedhofstor erneuert
Errichtung einer Ortswasserleitung in Grafenschlag
Erste Kampfgruppen für Bezirks- und Landesfeuerwehrwettbewerbe der Freiwilligen Feuerwehr Grafenschlag werden entsandt
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| 1964 |
Jänner:In Grafenschlag brennen vier Häuser nieder
Oktober: Erdbeben Stärke 7 (ohne Schäden)
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| 1965 |
März: In Grafenschlag wird durch einen Brand eine Scheune eingeäschert
Ankauf eines modernen Löschfahrzeuges, Marke "Opel-Blitz"
Kapellmeister Johann Gerstbauer und Kirchenchorleiter Johann Größ bekommen Ehrenurkunden des Bischofs von St.Pölten für ihre reiche kirchenmusikalische Tätigkeit
Die Volksschule wird fünfklassig geführt, Volksschulhauptlehrerin: Pauline Kainz
Kirchenchorleiter: Alois Mitterauer
bis 1967: Der heutige Pfarrhof wird errichtet und der Alte abgetragen. Der dadurch freigewordene Platz dient zur Vergrößerung des Friedhofes
bis 1969: Organistin: Elisabeth Ullmann
bis 1972:Kapellmeister: Alois Mitterauer
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| 1966 |
Zwei Kinder ertrinken im Weyerteich bei Neuhof
Segnung des Löschfahrzeuges durch Pfarrer Rudolf de Gréve, Patin Gertrude Fragner
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| 1967 |
Jänner: Zusammenlegung der Ortsgemeinden Grafenschlag und Kleinnondorf zur Großgemeinde Grafenschlag |
| 1968 |
bis 1970: Errichtung des neuen Volksschulgebäudes
Arbeitsoberlehrerin: Maria Weixelbaum
Die Friedhofsmauer wird erneuert
Ehemaliger Kommandant der Feuerwehr Josef Steininger bekommt den Titel "Ehrenlöschmeister" verliehen
Ehemaliger Kommandantenstellvertreter Franz Hafner bekommt den Titel "Ehrenbrandmeister" verliehen
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| 1969 |
4. April: In Kaltenbrunn brennt ein Anwesen und teilweise der Nachbar nieder
Bischof Dr. Franz Zak spendet 45 Firmlingen das Sakrament
6. Juni: In Wielands brennt ein Haus nieder
9. September: Brand in der Hausmühle
Die Wege im Friedhof werden asphaltiert
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| 1970 |
Jänner: Angliederung von Langschlag und Rammelhof
März: Grafenschlag durch Schneeverwehungen von der Umwelt abgeschlossen
April: Brand in der Hintermühle
Anschaffung eines Greifzuges der Type"T 15"
Das neue Wählamt wird in Betrieb genommen und damit das gesamte Telefonnetz von Grafenschlag und Umgebung auf Automatisation geschaltet
und 1971: Errichtung der neuen Turnhalle
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| 1971 |
Älteste Grafenschlagerin Justine Heiderer verstirbt im 104. Lebensjahr
Ergebnis der Volkszählung: 1.109 Einwohner
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| 1972 |
Kapellmeister: Johann Gerstbauer
Revierinspektor Johann Kainz wird zum Bezirksinspektor ernannt
Vereinsgründung der "Gemeinde-Blasmusikkapelle Grafenschlag"
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| 1973 |
Die Blasmusikkapelle bekommt neue Trachten (ca. 20 Mitglieder) und erstmals zwei Marketenderinnen (Hilde Flicker und Hermine Dornhackl)
Erstmalige Teilnahme der Gemeinde-Blasmusikkapelle-Grafenschlag bei Konzertwertungen und beim Bezirks-Blasmusikfest in Ottenschlag
Pfarrer Rudolf de Greeve erhält anlässlich seines 50. Geburtstages ein Dank- und Anerkennungsdiplom der Gemeinde
Schülerzahl sinkt auf 92 Schüler. Die Schule wird dreiklassig.
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| 1975 |
Ehrenkapellmeister Johann Gerstbauer erhält die "Medaille in Gold mit Spange" für mehr als 50 Jahre aktives Musizieren
Engelbert Zainzinger, Erich Weber und Herbert Flicker erhalten die "Medaille in Bronze" für mehr als 15 Jahre aktives Musizieren
Rupert Gerstbauer, Josef Meier und Josef Hofbauer erhalten die "Medaille in Silber" für mehr als 25 Jahre aktives Musizieren
Franz Schiller, Johann Wöpperer und Franz Wöpperer erhalten die "Medaille in Gold" für mehr als 40 Jahre aktives Musizieren
Obmann der Blasmusikkapelle Rudolf Adensam wird mit der Ehrennadel in Silber ausgezeichnet
Tierarzt Dr. Friedrich Ullman wird mit einem Gedenkzinnteller, für 25-jährige Tätigkeit in Grafenschlag, geehrt
In Grafenschlag wird erstmals das Bezirksfeuerwehrfest mit Abschnitts-Feuerwehrleistungsbewerbe anlässlich der "Grafenschlager Festtage" und des hundertjährigen Bestehen der Feuerwehr und des "Bezirksfeuerwehrtag 1975" begangen.
Kommandant Engelbert Gerstbauer wird das Feuerwehr-Verdienstabzeichen II.Klasse verliehen
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| 1976 |
Ausbau des NÖ-Landeskindergartens Grafenschlag im Volksschulgebäude
Kindergartenleiterin: Heidemarie Volek, Kindergärtnerin: Regina Schuster, Kindergartenhelferin: Maria Mitterauer
September: Brand bei Gastwirt in Grafenschlag
Der Dampflokbetrieb auf der Strecke Zwettl - Martinsberg wird eingestellt.
und 1977: Erweiterung und Generalrenovierung der Pfarrkirche Grafenschlag. Die Pfarrkirche erhält einen weiteren seitlichen Zubau
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| 1977 |
Bürgermeister Rudolf Adensam erhält silberne Ehrenzeichen für Verdienste um das Bundesland Niederösterreich
Erstmalige Teilnahme der Gemeinde-Blasmusikkapelle-Grafenschlag beim NÖ. Blasmusikfestes in St. Pölten
Gründung des "Elternvereins" an der Volksschule in Grafenschlag
Sanierung des Dorfplatzes und Renovierung der Kapelle in Kleingöttfritz durch den Verschönerungsverein
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| 1978 |
24. September: Der Marktgemeinde Grafenschlag wird das Gemeindewappen und die Marktwappenurkunde von Landeshauptmann Andreas Maurer verliehen
Das Heimatbuch "Kleine Heimatkunde" von Direktor Alois Mitterauer und Othmar K. M. Zaubek erscheint
Foto aus dem Jahre 1978: AHL Maria Weixelbaum, VD Alois Mitterauer, Prarrer Rudolf de Greve, VOL Berta Huber, VL Wolfgang Zeininger, VHL Pauline Kainz
Die ersten Mädchen treten der Blasmusikkapelle bei
Erste Leistungsabzeichen der Blasmusikkapelle werden errungen
Kindergartenleiterin: Heidemarie Wandl
In Kleingöttfritz wird der Löschteich fertig gestellt
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| 1979 |
August: Brand in Grafenschlag, durch Blitzschlag wird ein Haus vernichtet
Ankauf einer neuen Orgel
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